TuxWOBLUG - Linux User Group Wolfsburg Linux User Group Wolfsburg
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  • Warum haben wir die WOBLUG gegründet?
  • Werbung für die WOBLUG
  • Was ist eigentlich Linux?
    • Das Betriebssystem mit dem Pinguin!
    • Was nichts kostet, ist nichts wert?
    • Warum ist Freie Software (Open Source) besser für uns Alle?
    • Verschenken Programmierer ihre Arbeit?

Warum haben wir die WOBLUG gegründet?

Damit wollen wir unseren Beitrag zur Verbreitung von Linux leisten. Linux Neueinsteiger wollen wir beim Einstieg helfen und »Hilfe zur Selbsthilfe« geben. Außerdem möchten wir den persönlichen Kontakt zwischen den Linuxanwendern im Raum Wolfsburg fördern. Dazu veranstalten wir regelmäßige Treffen und haben z.B. eine Mailing Liste und diese Homepage im Internet eingerichtet.

Wer kann bei uns mitmachen?

Mitmachen kann bei uns jeder

  • Egal ob jung oder alt
  • Egal ob Anfänger oder Profi.
  • Egal ob er Linux für private oder kommerzielle Zwecke einsetzen möchte.

Was kostet die Mitgliedschaft in der WOBLUG?

Nichts. In Zahlen ausgedrückt: 0,00 EUR. Die Linux-Gemeinde lebt davon, dass man sein gelerntes Wissen weiter gibt.

Was bietet die WOBLUG?

  • Jede Menge Informationen rund um Linux

Was bietet die WOBLUG nicht?

  • 24h Support für Deine Probleme.

Und sonst?

Suchen wir noch:

  • Linux-Profis, die bereit sind Ihr Wissen an andere weiter zu geben.
  • Organisationstalente jeglicher Art
  • Sponsoren
  • viele Leute, die einfach nur Spaß an Linux haben.

Werbung für die WOBLUG

Braucht eine Linux User Group Werbung? Wir meinen ja! Wie sollten sonst interessierte User wissen, dass es uns gibt. Daher verteilen wir im Raum Wolfsburg diverses Info-Material (Faltblätter, Aushänge), sorgen auf interessanten Linux-Seiten dafür, das dort Links auf die Homepage der WOBLUG erscheinen und weisen in bestimmten Newsgroups regelmäßig auf die Treffen der WOBLUG hin.

Damit wir den Überblick behalten, wer für was zuständig ist und Ihr bei Problemen den zuständigen Ansprechpartner für eine Informationsquelle ermitteln könnt, haben wir diese Seite eingerichtet. Info-Material

Der nachfolgenden Tabelle könnt Ihr entnehmen, wo überall Info-Material der WOBLUG von uns verteilt wurde und wer dafür zuständig ist. Sollte einmal kein Info-Material mehr verfügbar sein oder habt Ihr Ideen wo wir noch unser Info-Material verteilen könnten, dann schickt einfach eine E-Mail.

Hier gibt es einen Werbe-Flyer (Faltblatt) sowie sowie ein Aushang bzw. Poster zum download.

Ein Programm das .pdf - Dateien anzeigen kann ist erforderlich, z.B. der Adobe Acrobat Reader.


Was ist eigentlich Linux?

Linux ist ein freies Betriebssystem, das 1991 von dem finnischen Informatikstudenten Linus Torvalds entwickelt wurde. Er veröffentlichte nicht nur die fertigen Programme, sondern auch den Programmcode im Internet und hunderte von Entwicklern folgten seiner Einladung, bei der Entwicklung von Linux mitzuarbeiten. Mittlerweile ist die Arbeit an Linux zu dem weltweit größten Gemeinschaftsprojekt in der Geschichte der Menschheit geworden. Genau so wie das Internet gehört Linux keinem Unternehmen, trotzdem kann es jeder Mensch lizenzkostenfrei benutzen. Firmen dürfen es sogar zusammen mit Handbüchern und weiteren Dienstleistungen verkaufen oder das Betriebssystem in ihren Produkten verwenden. Linux nutzen also jeden Tag Millionen Menschen - teilweise ohne es zu wissen. Denn in vielen DSL Routern, Festplattenrekordern, DVD -, MP3-Playern, Handys, arbeitet ein fleißiger Pinguin.

Linux selber ist aber nur der Kernel, das »Herz« eines UNIX-Betriebsystems. Ohne Anwendungsprogramme kann man damit noch recht wenig anfangen. Zum Glück gab es zu dieser Zeit aber schon eine Vielzahl an freien UNIX-Anwendungen (GNU-Software). Beide zusammen ergeben dann das eigentliche Linux-Betriebssystem (GNU/Linux). Mit steigender Verbreitung wurden auch immer mehr freie Anwendungen für Linux entwickelt. Inzwischen gibt es tausende von Programmen, die für Linux verfügbar sind.

Linux bietet eine Vielzahl von lizenzkostenfreier Software auf einer stabilen Plattform für den privaten und kommerziellen Einsatz.

Das Betriebssystem mit dem Pinguin!

Pinguine haben einen sehr ausgeprägten Gemeinschaftssinn, sie sind sehr sozial und weltoffenen. Vielleicht hat man auch gerade deshalb dieses Tier als Logo für das Computer-Betriebssystem Linux genommen. Der Linux-Pinguin hört auf den Namen Tux und die Anwender dieses Systems treffen sich überall auf der Welt in so genannten User-Groups. Selbst hier in Wolfsburg gibt es seid über 5 Jahren eine Linux-User-Group, kurz WOBLUG genannt.

Was nichts kostet, ist nichts wert?

Das Internet und das Computer Betriebssystem Linux haben seit 1991 sehr stark voneinander profitiert. Ohne Internet gebe es kein Linux, und ohne Linux hätten wir heute kein freies Internet. Während die meisten Menschen mit dem Begriff Internet etwas anfangen können, ist es mit dem Betriebssystem Linux nicht so bestellt.

Warum ist Freie Software (Open Source) besser für uns Alle?

Was Abhängigkeit bedeutet, kann zum Beispiel jeder Autofahrer im Moment beim Kraftstoff tanken erleben. Mit freier Software muss sich kein Mensch in die Abhängigkeit gegenüber eines einzelnen Softwarekonzerns begeben. Es gibt fast für jeden Zweck eine Anwendung, welche von Programmierern für alle Menschen zur Verfügung gestellt wird. Sei es nun ein Office-Paket, Malprogramm, Programme für Digitalkamera oder Videoschnitt u.s.w. Freie Software hat nichts mit so genannten Raubkopien zu tun, im Gegenteil; Freie Software gibt vielen Menschen die Chance, eventuell vorhandene illegale Kopien kommerzieller Programme auf dem Computer zu ersetzen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Barrierefreiheit von Informationsmitteln. Freie Software hält sich bei den Dokumentenformaten an international gültige Standards. Somit ist sicher gestellt, dass Informationen nie verloren gehen und von allen Menschen empfangen und gelesen werden können. Bei Barrierefreiheit geht es nicht nur darum, dass man den Brief an Tante Erna auch noch in 25 Jahren mit einer Textverarbeitung öffnen kann, sondern um Informationen die von allen unabhängig von ihren körperlichen und/oder technischen Möglichkeiten uneingeschränkt genutzt werden können. Dies schließt sowohl Menschen mit und ohne Behinderungen, als auch Benutzer mit technischen oder altersbedingten Einschränkungen (z.B. Sehschwächen) sowie automatische Suchprogramme ein. Eine vollständige Barrierefreiheit wird es zwar nie geben, aber jeder kann durch den Einsatz und Einhaltung von offenen Standards seinen Teil dazu beitragen. Große Softwarefirmen wollen ihre eigenen geschützten Formaten zu einem Standard zu machen, um somit eine größere Kundenbindung zu erzielen. Womit wir wieder bei dem Thema Abhängigkeit wären.

Verschenken Programmierer ihre Arbeit?

Wie Herr Torwalds arbeiten viele Programmierer dank ihrer gefragten Linux-Kenntnisse in gut bezahlten Jobs oder studieren an Universitäten. Die Firmen oder Unis geben ihren Angestellten aber die Zeit, an den freien Projekten zu arbeiten. Immer mehr namhafte Firmen wie zum Beispiel IBM, Novell, Intel, Google, Sun, Nokia etc. erkennen, dass die Art Entwicklung von Open-Source-Software wesentlich günstiger ist. Kein Unternehmen kann sich so viele Programmierer und Tester leisten, wie in der Open-Source-Gemeinde zur Verfügung stehen. Trotzdem behält der Programmierer durch die GNU-Public-Lizenz das Urheberrecht und kein Unternehmen kann diese Arbeit aufkaufen und in einer Schublade verschwinden lassen. Ähnlich wie bei große Komponisten, stehen die "Software-Werke" auch zukünftigen Generationen frei zur Verfügung. Immer nach dem Motto: Wissen ist das einzige was sich vermehrt, wenn man es teilt.

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